![]() Informationen zum Newsletter:Hey du! Dies ist die erste "gefüllte" Ausgabe unseres Newsletters, die an Alle auf der "Compassion-Newsletter"-Liste verschickt wird. In unserem Newsletter werden wir immer wieder allgemeine Themen und unsere eigenen Prozesse beschreiben und verarbeiten. Alles hat in der Basis mit dem zu tun was uns bei dubistwichtiger-Beratungen auf dem Herzen liegt und mit unserer Ausrichtung zu tun hat. Zu diesem Newsletter: Ursprünglich wollte ich für diese Ausgabe des Newsletters einen Text zum Thema "Perfektionismus" und der diesem zugrunde liegenden Angst schreiben. Letztendlich ist das reaktive Erlebnis, welches weiter unten beschrieben ist, deutlich mehr geworden als ursprünglich gedacht. Um dir hier keine drei A4-Seiten zuzumuten, fokussiere ich daher diese Newsletter-Ausgabe auf diese Begebenheit. Kleiner Ausblick: Demnächst startet Sarah die Serie "die emotionalen 10-Geschenke", die der Compassion-Method zu Grunde liegen, in ausführlicher Form. Darauf kannst du dich freuen. ich wünsch dir tiefe Freude an diesem Tag. -Lukas In reaktiven Zuständen(*)-Geschrieben von Lukas- Die Rubrik "In reaktiven Zuständen" soll dazu dienen, dir lebensechte Situationen, in denen wir "in Reaktivität" versetzt wurden, zu erzählen und dich mit in unsere Reflektion mit hinein zu nehmen.
"Es ging nur um eine Soße.."Meine innere Frage, ob wir wohl immer wieder ausreichend Situationen haben, die in dieser Rubrik verwendet werden können, wird von unserem ehrlichen Alltag beantwortet. Die Aufgabe wird eher sein, eine sinnvolle Auswahl zu treffen an Stelle keiner Auswahlmöglichkeiten. Am letzten Wochenende trafen wir uns mit Samuel. Wir wollen gemeinsam kochen und Sarah und Samuel besprechen davor das Essen und was noch besorgt werden muss. "Ist doch kein Problem - man findet eine Lösung." denkst du jetzt vielleicht. Und bei klarem Kopf stimme ich dir in 9 von 10 Fällen zu. Nur hier war mein Kopf nicht klar. Ich war einfach ärgerlich, richtig wütend, dass meine Frau die vorherigen Gespräche - in denen ich auf nicht vorhandene Zutaten aufmerksam gemacht habe - nicht "ernst genommen" hat oder mir nichts gesagt hat - ich hätte ja schließlich noch etwas einkaufen können. Ist das jetzt das Ende der Welt gewesen? Nein, sicherlich nicht. Hat es sich gelohnt sich aufzuregen wie ein Rohrspatz? Nicht aus der Sicht eines hochentwickelten Gehirns - nur dieser Teil meines Hirns war in dieser Situation unfreiwillig abgemeldet. Alles andere hat übernommen. Übernommen hat der Teil in mir, der ins Katastrophendenken fällt.. "Wehret den Anfängen". "Wie wird das weiter gehen, wenn wir nicht SOFORT aus dem Fehler lernen.". "Immer muss ich mich um die Sachen kümmern, damit an alles gedacht ist.". "Was passiert wenn ich nicht an die Dinge denke? - das ist alles so anstrengend." Das sind keine Gedanken des Lukas, der schon viele Probleme gelöst hat und der Unterstützung erfahren hat. All diese Gedanken sind faktisch unlogisch - willkommen im reaktiven Zustand. Dieser laute Teil in mir ist ein anderer - der, der sich in Überforderung einschaltet und dann ins Beschuldigen geht. Ins Beschuldigen - vorzugsweise die nächste und liebste Person in meinem Leben - meine Frau. Beschuldigen, um eigene Überforderung loszuwerden und meine Spannung von mir zu leiten - kurze Linderung, jedoch keine Lösung. Kommt dir so Etwas bekannt vor? Mir immer wieder. In dieser Situation konnte ich mir - nachdem ich mich runter gekühlt hatte - die Zeit nehmen mit mir selbst und meinem Herzen zu sein. Es ist nicht das erste Mal, dass ich diesem Teil in mir begegnen durfte und mir die darunter liegenden echten Einsamkeits- und Angstgefühle zeigen lassen durfte. Ich kenne diesen überforderten Teil in mir mittlerweile immer besser und darf ihm Mitgefühl und Geschenkegeber bringen.. und tatsächlich.. Stück für Stück verändern sich Dinge in mir. Langsam, behutsam, nicht so schnell wie ich oft denke, dass es gehen müsste. Ich bin dankbar. Dankbar, dass meine Frau und meine Freunde mit mir sind, auch wenn ich nicht "besser" bin. Ich brauche die Zeit. Jede derartige Überforderungssituation ist eine Einladung. Eine Einladung, Liebe an die Stelle meines Herzens zu lassen, die sich so deutlich überfordert gezeigt hat. Dies will ich auch dir sagen - deine reaktiven Zustände sind die Einladung an dich, dich Schritt für Schritt liebevoll zu betrachten und dir Selbstmitgefühl zu geben. Du bist es wert. Fehler einzusehen ist wichtig - aus Fehlern zu lernen ist wichtig - und du bist wichtiger. Ich wünsch dir liebevolle Momente. (Wenn du dir denkst "wie soll das mit dem Selbstmitgefühl gehen, dann schau gern in unsere kostenlosen Ressourcen. Entweder im Podcast die Folge 3 oder Folge 8, oder die geleitete Meditation von "Selbstakzeptanz" unter dem Reiter "Audios" auf unserer Webseite. Für Einzelbegleitung frage einfach über unseren Kontakt auf der Webseite an) ..Nächstes mal erzähle ich von einem echten "Wahren Selbst-Moment", in dem ich Schmerz in mir ohne Überforderung entdecken und begegnen durfte und letztendlich Freude und echten Selbstkontakt in mir erlebte. (*) "Reaktiver Zustand" beschreibt deinen Zustand wenn eine Situation/Umstand, Person Etwas in dir wieder(re)-aktiviert und du darauf unwillkürlich reagierst. Die Grundlage für deine Reaktion war bereits in dir da - bevor sie ausgelöst wurde. Dieser Auslöser bringt sie "nur" wieder hervor. Es grüßt dich das Team von "Du bist wichtiger - Beratungen" ![]() Mehr von unsWenn dir dieser Newsletter gefallen hat, findest du weitere Inhalte auf unserer Webseite sowie unseren Podcast auf YouTube und Spotify. Vom Newsletter abmelden: Email Im Browser anzeigen (bei Anzeigefehlern): |