Compassion-News

Hallo Du!

Jetzt auch von mir (Sarah) ein herzliches Willkommen! Wie schön, dass du dich bei unserem Newsletter angemeldet hast und interessiert bist, Neues (über dich) zu lernen und uns mitzuerleben.

In dieser Ausgabe geht es mit der Serie „Die 10 emotionalen Geschenke“, die die Grundlage der Compassion-Method beinhalten, los. Wie du dir womöglich bereits denkst, wird sich diese Serie über die nächsten 10 Newsletter fortsetzen (außer uns kommt spontan etwas Wichtigeres in den Sinn) :)
Darüber hinaus gibt Lukas in dieser Ausgabe eine kleine Geschichte zu einem „Wahren Selbst“-Moment preis.


Bei Interesse: Derzeit sind Kapazitäten bei dubistwichtiger-Beratungen frei. Wenn du also selbst Interesse hast oder jemanden kennst, der Begleitung brauchen könnte, gib gern Bescheid oder leite den Kontakt gern weiter.

Über Rückmeldungen zu unserem Newsletter sind wir immer dankbar. Wir wollen gerne, dass du möglichst viel Gewinn hieraus hast, deswegen komm gerne auf uns zu und sag uns, was dir fehlt, was du nicht verstehst oder natürlich auch, was dir geholfen hat.


Ich wünsche dir heute und die kommenden Tage glückliche Momente, die du bewusst mitbekommst.

Sarah


Die 10 emotionalen Geschenke

Geschrieben von Sarah

Ich möchte dich mit hinein nehmen in die „compassion-Vorstellung“ der Geschenkegeber.

Es ist eine Reise in deine persönliche Geschichte, wenn du dich darauf einlässt. Mit den Geschenkegebern findest du Personen und Begegnungen in deinem Leben, die dein Herz auf ungeahnte Weise auffüllen können. Es ist spannend zu bemerken: je intensiver wir uns mit einem Geschenk befassen, desto mehr bemerken wir, welche Personen und Situationen uns in unserem Leben bereits beschenkt haben und die Fülle wird immer größer <3

Wir starten heute mit "ich höre dich".

Ich höre dich

Wenn du wahrnimmst, dass dir gerade das Geschenk von "gehört werden" gegeben wird, dann kann es sich folgendermaßen anfühlen:

Du fühlst dich wahrgenommen.
Deine Stimme wird erfragt und geschätzt.
Es wird für wertvoll befunden, was du denkst und preisgibst.
Jemand forscht nach, was du mit einem Satz gemeint hast
oder erinnert sich genau daran, was du in einer Situation gesagt hast.
Du als Person bist wichtig mit dem, was du erzählst!
Deine Worte und dein Ausdruck sind tatsächlich gehört.

In der Vorbereitung dieser Newsletter-Ausgabe habe ich mich gefragt, aus welchem Grund ich mir für den Anfang gerade eines der (für mich) schwierigsten Geschenke ausgesucht habe. Wenn meine Kinder mich ignorieren und nicht hören wollen, was ich sage, macht mich das rasend! Es gibt weniges, über das ich mich so ärgern kann, wie nicht gehört zu werden (guter Hinweis, dass ich im reaktiven Zustand gelandet bin, der immer mit Mangel von früher zusammen hängt). Als Kind war ich sehr schüchtern und habe mich oft nicht getraut, etwas zu sagen. Schon eine Eisbestellung war eine riesige Hürde für mich. Dann lieber doch kein Eis anstatt selbst sagen zu müssen, was ich will?
Natürlich gab es auch Menschen, die mich gehört haben, die zugehört und nachgefragt haben. Und gleichzeitig lohnt es sich für mich, da auf Erkundungstour zu gehen.
Die Anleitung dazu bekommst du jetzt.

Bei allen Geschenken gilt: es können kleine Begegnungen sein oder Personen, die du viele Jahre getroffen hast und die dich mit diesem Geschenk überflutet haben. Für "volle Fülle" empfehle ich dir, dich über mehrere Tage mit dem Geschenk "ich höre dich" auseinander zu setzen.
Wie sieht das für dich aus, wie fühlt es sich an?
Welchen Menschen bist du bisher in deinem Leben begegnet, die dich gehört haben?
Versetze dich zurück in diese einzelnen Situationen.
Fühl, genieß, schmeck dieses Geschenk des Gehört-Seins!

Du bist beschenkt!


Wahres-Selbst – erlebt

geschrieben von Lukas

Ich hätte mir die ganz genaue Situation wohl direkt aufschreiben müssen, jedoch ist mir hauptsächlich ein großer Aspekt eines eindrücklichen Wahres-Selbst-Moments im Gedächtnis geblieben.

Ich habe tatsächlich häufig Wahres-Selbst-Momente. Da, wo ich unbeschwert bin. Da, wo ich das Grübeln zur Seite legen darf oder meine emotionalen Bedürfnisse gestillt sind und dadurch mein Inneres bemerkt, dass es sicher ist.

In diesem Fall kann ich hauptsächlich beschreiben, wie es sich angefühlt hat.

Ich hatte Angst. Tatsächlich hatte ich Angst. Nun fragst du dich „Angst innerhalb eines Wahren-Selbst-Moments“?
Ja und Nein. Tendenziell führt Angst dazu, unverhofft im reaktiven Selbst zu landen, jedoch nicht in dieser Situation.

Ich hatte Angst – und ich konnte es aus meinem Wahren Selbst wahrnehmen und beobachten. Ich konnte mich liebevoll in meiner Angst spüren. Konkret ging die Angst um einen gesellschaftlichen Zustand, der mich beschäftigte. Und ich bin nicht in mein reaktives Selbst gefallen. Meine Überlebensmodi haben nicht die Kontrolle übernommen und mir meinen Präfrontalkortex (das Zentrum in unserem Gehirn, aus dem unsere reifen, planenden und logischen Gedanken kommen) gekapert. Ich konnte aus meinem erwachsenen Gehirn ehrlich meine Angst und meine darunter liegenden Bedürfnisse wahrnehmen.

Möglicherweise ist das für dich selbst jetzt nicht so etwas Besonderes .. für mich ist es etwas überraschend Besonderes, weil ich und meine Freunde mich doch für viele viele Jahre meines Lebens anders kennen. Ich kenne mich, bis vor einigen Monaten, eher ausgelieferter. Oder womöglich logisch-abgebrühter als zweite Option.

Nur dieses Mal eben im Wahren Selbst und ehrlich mit mir.

Ich liebe die Compassion-Method. Sie gibt mir die Möglichkeit genau derartige Situationen zu erleben, die sonst unerreichbar waren. Ich kann plötzlich mit mir sein und mein Inneres wahrnehmen, mir die Bedürfnisse selbst stillen und der bleiben, der ich tatsächlich bin. Fähig, liebevoll und in Gemeinschaft.


Es grüßt dich das Team von "Du bist wichtiger - Beratungen"

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